Häufige Fehler von Niederfrequenztransformatoren

Wie wahrscheinlich ist ein Ausfall des Niederfrequenztransformators?

Die Ausfallwahrscheinlichkeit variiert je nach Standort.

Verwenden Sie ein Multimeter, um die Qualität des Niederfrequenztransformators zu messen.

1. Direkte Erfassung mit kapazitivem Getriebe

Einige Digitalmultimeter verfügen über eine Kapazitätsmessfunktion mit Messbereichen von 2000 pF, 20 nF, 200 nF, 2 µF und 20 µF (5. Gang). Während der Messung können die beiden Pins des entladenen Kondensators direkt in die Cx-Buchse auf der Multimeterplatine gesteckt werden. Nach Auswahl des geeigneten Messbereichs können die angezeigten Daten abgelesen und der Transformator beurteilt werden.

2. Erkennung mit Widerstandsgerät

Der Ladevorgang des Kondensators lässt sich auch mit einem Digitalmultimeter beobachten, das die Änderung der Ladespannung in diskreten digitalen Werten anzeigt. Bei einer Messrate von n Messungen pro Sekunde liefert das Digitalmultimeter während des Ladevorgangs n unabhängige und sukzessive ansteigende Messwerte pro Sekunde. Anhand dieser Anzeigefunktion des Digitalmultimeters lassen sich der Zustand des Kondensators beurteilen und seine Kapazität abschätzen.

Hinweis: Das Detektionsprinzip und die Methode sind für Hochfrequenztransformatoren und Niederfrequenztransformatoren gleich.

Störungsbehebung an Niederfrequenztransformatoren

Klassifizierung und Ursachen häufiger Fehler in Transformatoren

(1) Mängel, die bei der Anlieferung des Transformators vorliegen. Dazu gehören beispielsweise lose Enden, lose Polsterblöcke, mangelhafte Schweißnähte, unzureichende Kernisolierung, unzureichende Kurzschlussfestigkeit usw.

(2) Netzstörungen. Netzstörungen sind der wichtigste Faktor für Transformatorunfälle. Sie umfassen insbesondere: Überspannungen beim Einschalten, Spannungsspitzen im Teillastbereich, Leitungsfehler, Überschläge und andere anormale Phänomene. Diese Art von Fehler macht einen großen Anteil aller Transformatorausfälle aus. Daher muss regelmäßig eine Impulsschutzprüfung des Transformators durchgeführt werden, um seine Belastbarkeit gegenüber Einschaltströmen zu ermitteln.

(3) Durch unsachgemäße Verwendung wird die Alterung der Transformatorisolierung beschleunigt. Die durchschnittliche Lebensdauer herkömmlicher Transformatoren beträgt lediglich 17,8 Jahre und liegt damit deutlich unter der erwarteten Lebensdauer von 35–40 Jahren.

(4) Überspannung durch Blitzeinschlag.

(5) Überlastung. Überlastung bezeichnet den Betrieb eines Transformators mit einer Nennleistung, die über einen längeren Zeitraum überschritten wird. Sie tritt häufig auf, wenn die Last im Kraftwerk kontinuierlich erhöht wird, die Kühleinrichtung nicht ordnungsgemäß arbeitet oder ein interner Fehler im Transformator vorliegt. Die daraus resultierende Überhitzung führt zu vorzeitiger Alterung der Isolierung. Mit zunehmendem Alter des Isolierpapiers nimmt dessen Festigkeit ab. Dadurch können äußere Einflüsse die Isolierung beschädigen und zu Ausfällen führen.

(6) Dämpfung: bei Überschwemmungen, Rohrleitungsleckagen, Leckagen am Deckel, Wassereintritt in den Öltank entlang der Hülse oder des Zubehörs sowie bei Wasser im Isolieröl usw.

(7) Es wurden keine ordnungsgemäßen Wartungsarbeiten durchgeführt.


Veröffentlichungsdatum: 10. Oktober 2022

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